24h Jugendübungstag 2014

In 24 Stunden viele Übungseinsätze bewältigt

Essenbach, Mirskofen, Altheim, Ohu. Es waren anstrengende aber zugleich auch erlebnis- und ereignisreiche Einsichten, die die Mitglieder der vier Jugendfeuerwehren am Wochenende vom 25.10 auf den 26.10.2014 gemeinsam erleben durften. Die jeweiligen Jugendwarte organisierten mit viel Einfallsreichtum für den Feuerwehrnachwuchs eine 24-Stunden-Übung, die mit vielen verschiedenen Einsätzen keine Langeweile aufkommen ließ.

32 hoch motivierte männliche und weibliche Teilnehmer im Alter zwischen 12 und 17 Jahren sorgten dafür, dass der Übungstag beziehungsweise -nacht zu einer gelungene Veranstaltung wurde. "Wir wollen unserer Jugend etwas bieten", so die Jugendwarte einhellig. Zudem diene die 24-Stunden-Übung auch der Feststellung und dem weiteren Ausbau des Wissensstandes, fördere die Teambildung, sowie auch die Stärkung des "Wir-Gefühls" und nicht zuletzt soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen. 

Voller Erwartung fanden sich die Jugendfeuerwehrmitglieder am Samstagmittag im Feuerwehrhaus in Essenbach ein. Das Nachtlager im Feuerwehrhaus konnte, Dank der zur Verfügung gestellten Feldbetten durch das BRK Landshut sowie durch das THW Landshut, bequem gestaltet werden. Viel Zeit zum Ausruhen oder Vorbereiten blieb der Feuerwehrjugend aber nicht, denn schon um 13 Uhr schrillte der erste Übungsalarm. Hierbei musste in Holzen eine lange Schlauchstrecke gelegt werden. Die weiteren Einsätze zogen sich dann über den Abend und die gesamte Nacht bis zum Mittag des Folgetages hindurch fort. Hierbei war ein gemeldeter Gasaustritt in Essenbach zu lokalisieren und alles weitere in die Wege zu leiten, ein Gefahrguteinsatz in Altheim zu meistern, Rettungs- und Absicherungsmaßnahmen bei einem Verkehrsunfall in Altheim vorzunehmen, ein Flächenbrand in Ohu zu löschen, ein technischer Hilfeleistungseinsatz in Essenbach zu absolvieren und auf der Rückfahrt von einem Übungseinsatz nach Mirskofen zu einem angenommenen Großbrand auszurücken. Für Pausen blieb kaum Zeit, denn zusätzlich zu den Übungseinsätzen waren auch Wissenstests zu bewältigen.
Nach der Rückkehr vom letzten Übungseinsatz am Feuerwehrhaus stand dann noch die Reinigung der kompletten Gerätschaften und der Fahrzeuge an, ehe die 24-Stunden-Übung ihr Ende fand.
Der Feuerwehrnachwuchs zeigte von Beginn an und bis zum Schluss dieser 24-Stunden-Übung viel Engagement und alle waren auch mit Feuereifer bei der Sache. Die Jugendwarte der Feuerwehren Patrick Vorwald (Essenbach), Andreas Fischer (Altheim), Jürgen Utersky (Mirskofen) und Michael Schulz (Ohu) und ergänzend auch Kommandant der Essenbacher Wehr Matthias Wackerbauer waren dann auch voll des Lobes im Hinblick auf die erbrachten Leistungen der Jugendfeuerwehrmitglieder. Die beiden Kreisbrandmeister Josef Stocker und Andreas Hilgärtner zollten den stolzen, aber dennoch sichtlich geschafften Teilnehmern am Ende der 24-Stunden-Übung Dank für die Teilnahme. Kreisbrandmeister Josef Stocker überreichten dem Feuerwehrnachwuchs dann auch verdient das Abzeichen "Jugendflamme" der Stufen I und II. Essenbachs Bürgermeister Dieter Neubauer, selbst auch Mitglied der Essenbacher Wehr, stattete den Florianjüngern ebenfalls persönlich einen Besuch ab und zeigte sich positiv angetan über den großen Eifer und den Erfolg dieser Übung.

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