Jugendfeuerwehr zu Besuch bei der Polizei
 
Besuch Polizei
 

Kürzlich statteten die Feuerwehr-Jugendgruppen aus Altheim, Ohu, Essenbach, Mirskofen und Ahrain der Polizeiinspektion Landshut einen Besuch ab. Polizei-Pressesprecher Stefan Scheibenzuber begrüßte die Jugendfeuerwehrler mit Ihren Betreuern und stellte vorerst mit einer sehr ansprechenden und kurzweiligen Präsentation die Dienststelle vor. Hier wurde auch die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Feuerwehr hervorgehoben.

Sehr beeindruckend waren die Angaben über die Größe des zu betreuenden Gebietes, den Personalansatz sowie den vielfältigen Aufgaben, -von den täglichen Routine-Einsätzen bis zur gefährlichen Bedrohungslage-, die in der Polizeiinspektion auflaufen. Imposant war für die jungen „Brandbekämpfer“ die Vorstellung der persönlichen Schutzausrüstung eines Polizeibeamten, die Scheibenzuber zusammen mit einer Kollegin ausführte. Dienstwaffe, Pfefferspray, Schlagstock und Handschellen weckten reges Interesse bei den Besuchern. Viele Fragen hatten die Feuerwehr-Anwärter bezüglich der Ausbildungsmöglichkeiten zum „Polizei-Beruf“, beziehungsweise welche Voraussetzungen man als ein Bewerber mitbringen muss. Scheibenzuber und seine Kollegin konnten mit einem kurzen Abriss die wichtigsten Punkte anschaulich erklären. Zudem erläuterten sie beispielhaft eine Sportübung, da beim Einstellungstest unter anderem verschiedenste sportliche Aufgaben zu bewältigen sind, die wiederum einen hohen Stellenwert bei der Beurteilung eines Bewerbers einnehmen. Aufgeteilt in zwei Gruppen konnten die Jugendfeuerwehrler anschließend die Räumlichkeiten der Inspektion besichtigen. Sehr interessant war natürlich die „Funk-Zentrale“ als Leitstelle für die Polizei-Einsätze. Hier konnte man einen laufenden Einsatz zu einem Verkehrsunfall live mitverfolgen. Die unterschiedlichsten Fragen der Jugendlichen wurde von den diensthabenden Beamten sehr fachkundig und aufschlussreich erklärt. Die Begehung der Haftzellen und die dazugehörigen Erklärungen und Geschichten erzeugten ein durchaus beklemmendes Gefühl. Weiter ging es zur Schiess-Übungsanlage,- hochinteressant war natürlich das Anlegen der zusätzlichen persönlichen Schutzausrüstung, die Polizeibeamte im Ernstfall tragen müssen. Der Einsatz von Laser-Waffen in der Anlage auf projezierte Ziele sorgten für Begeisterung und Verblüffung zugleich. Zum Abschluss bedankten sich Kdt. Michael Schultz und Jugendwart Andreas Fischer stellvertretend für alle Jugendfeuerwehrler mit ihren Betreuern bei Stefan Scheibenzuber und seinen Kolleginnen und Kollegen für die sehr interessanten und aufschlussreichen Vorführungen und Erklärungen. Mit großem Applaus unterstrichen die Jugendlichen ihre Begeisterung über die vielen Eindrücke und „WOW“- Erlebnisse, die sie an diesem Abend bei der Polizei-Inspektion Landshut erleben durften.

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